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Es ist mal wieder Zeit für einen Mutausbruch!

Wie die Corona-Zeit uns zwingt, unser Leben zu überdenken

Nichts ist mehr so, wie wir es gewohnt sind. Wir müssen uns auf Veränderungen einstellen, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können!

Corona! – Das Unwort des Jahres 2020!

Die einen nehmen es mit Gelassenheit, stellen sich auf die Möglichkeiten ein, die wir im Moment haben. Die anderen wehren sich und ihre Ängste zeigen sich in Abwehrhaltung, Revolution, Verschwörungstheorien, Aggression – zu oft leider auch in gefährlicher Resignation.

Mein Lockdown-Abenteuer in Portugal 🇵🇹

Ich habe den Lockdown in Portugal verbracht, gerade noch rechtzeitig vor der Grenzschließung am 03. März 2020. An diesem Tag fuhr ich an einen wunderschönen Platz an der Algarve. Eine Woche später vernahmen wir die Schließung der spanischen Grenzen.

Zum Glück, mit Genehmigung der örtlichen Polizei und der Gemeinde, durften wir als Dauercamper deklariert auf dem Platz bleiben. Unter strengen Abstandsregeln und Verboten erlebte ich die Zeit als ruhig, angenehm, einschränkend… ja, aber mit staunendem Blick auf die Meldungen im Fernsehen.

Die Corona-Dauerschleife

Irgendwann konnte ich es nicht mehr hören! In jedem Satz, in jeder Sprache hörte man nur noch das Wort Corona! Klar, die Presse war schon immer heiß auf Sensationen.

Hier war es wichtig, den Informationsgehalt auf das Wichtigste zu reduzieren, sonst hätte ich mich mit dieser Dauerberieselung von Angst und Panik um den Verstand gebracht.

Paradies in der Krise

Der Stellplatz liegt 300 m hinterm Strand – traumhafte Kulisse mit den typischen Algarve-Felsformationen. Eigentlich war nicht mal ein Strandspaziergang erlaubt, was wir natürlich trotzdem getan haben. 😊

Ich stellte mir vor, wie das hier wohl unter normalen Bedingungen aussehen würde! Anstatt gähnender Leere ein mit Menschen, Strandliegen und Sonnenschirmen gefüllter Strand!

Was für ein Glück ich doch hatte! Traumhaft ruhig und so gut wie keine Menschen. Ich liebte es!

Aber ich liebe auch unseren deutschen Sommer, und somit war klar: „Ich möchte nach Deutschland!“ 😊

Die große Heimreise – 2600 km durch Europa

Am 17. April war es soweit! Grundsätzlich war es jedem Reisenden möglich, über all diese Grenzen in sein Heimatland zurückzufahren. Das bedurfte dennoch guter Vorbereitung!

Die Regeln waren streng:

  • Nur bestimmte Grenzen waren offen
  • Nichts mit Abstecher oder Sehenswürdigkeiten
  • Genaue Grenzübergänge vorgeschrieben
  • Spezielle Dokumente vom Auswärtigen Amt nötig

Portugal → Spanien: Der Regen beginnt

Bei wundervollem Sonnenschein und leer gefegten Straßen startete ich gen vorgeschriebene Grenze. Alle Rasthöfe waren geschlossen, noch nicht mal Reifendruck konnte ich messen – die Ventile waren entfernt!

Richtung spanische Grenze schlug das Wetter um… strömender Regen, dicke Wolken am Himmel! „Das passt ja voll zu der komischen Situation!“

An der Grenze: Verengte Straßen, Polizei, Zelte. Eine Dame mit FFP3-Maske ließ mich ein Formular ausfüllen. Im Gegenzug erhielt ich einen gestempelten Passierschein.

Durch Spanien: Gespenstische Leere

Es regnete und regnete. Wenn überhaupt war mal ein LKW zu sehen. Privatfahrzeuge null!

Erst ab Mitte Spanien mehrten sich die LKWs. Links und rechts in den Städten: gähnende Leere und bei möglichen Ausfahrten immer Polizei!

Auf dem ganzen Weg sah ich nur ein einziges Wohnmobil aus den Niederlanden. Spuki!

Frankreich: Die Sonne kehrt zurück ☀️

Endlich! Ab Mitte Frankreich wurde es voller und die Sonne schien wieder. Die endlos lange Zeit in Grau und Regen mit dem mulmigen Gefühl der Unsicherheit löste sich auf.

In Luxemburg an der Tankstelle war schon richtig Tummel! War ich gar nicht mehr gewohnt! Schön die Maske auf und einkaufen. Es gab sogar gebackene Pizzastücke! Oh Mann, was hab ich mich darüber gefreut! 😊

Deutschland: Geschafft!

Bei bestem Wetter fuhr ich zur deutschen Grenze. Ellenlange Schlange von Fahrzeugen, ich als einziges Wohnmobil voller Mücken von der langen Fahrt.

Ein freundlicher Polizist rief: „Salü! Sind Sie Deutsche?“

Ich streckte ihm meinen Personalausweis entgegen und er winkte mich einfach durch! Geschafft!

Yippie! Ich war glückselig und genoss die wundervolle Strecke mit sanftem Grün der Bäume.

Zurück im Schlaraffenland

Kurz vor meinem Ziel ging ich in einen Lidl einkaufen. „Was für ein Schlaraffenland!“

Volle Regale, eine riesige Auswahl an frischem Obst und Gemüse! Das hatte ich die letzten 6 Wochen völlig anders erlebt. Ich war dankbar.

Nun stellte ich mich selbst unter Quarantäne, um wirklich alle Risiken auszuschließen.

Was die Krise mich gelehrt hat

Ich war erstaunt, wie Menschen schimpften, sie müssten nun ihren ganzen Urlaub stornieren! Mit großen Augen staunend vernahm ich die irrsten Worte.

Was will ich mit all dem sagen?

✨ Ich bin dankbar für all die Fülle, die wir hier haben ✨ Ich habe Respekt vor diesem Virus, ob er nun da ist oder nicht
✨ Es tut mir keinen Abbruch, eine Maske zu tragen ✨ Unser Leben wird auf den Kopf gestellt – wir werden gezwungen, es zu überdenken ✨ Welche Möglichkeiten bietet das für jeden Einzelnen von uns? ✨ Es ist an der Zeit, Plan B auszupacken ✨ Es gibt auch immer einen Plan C! ✨ Trotz aller Beschränkungen geht es uns gut

In dieser Zeit gilt es, den Wandel innen und außen neugierig zu beobachten und für sich den vielleicht längst fälligen Wandel im eigenen Leben zuzulassen.

Die häufigsten Themen in meinen Beratungen

Trotz allem habe ich täglich Menschen mit den unterschiedlichsten Ängsten und Nöten zu tun:

  • Einsamkeit und Alleinsein
  • Überforderung mit der Unsicherheit
  • Partnerthemen: gemeinsame Zeit, jemanden kennenlernen
  • Kurzarbeit und Existenzangst
  • Persönliche Entwicklung

Faszinierend fand ich die „Corona-Love-Storys“! Menschen, die sich übers Netz kennenlernten und trotz aller Beschränkungen einen Weg fanden, sich zu treffen!

Zeit für Deinen Mutausbruch! 💪

Es ist mal wieder Zeit für einen Mutausbruch!

Was birgt es für Dich an Chancen, Deinen Träumen und Lebenszielen näher zu kommen?

Wo ist Dein ganz persönliches Thema, was durch die Corona-Zeit in den Vordergrund rückte?

Wie kann ich Dir dabei helfen, es umzusetzen und Lösungen zu finden?

Das mache ich von Herzen gerne und freue mich, Dich zu begleiten!

Lass uns ein Gespräch führen und Deine ganz persönlichen Möglichkeiten erarbeiten! Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Ganz einfach! Ruf mich an!

Deine Anja Schönborn

Psychologische Beraterin • Deine Begleiterin in Lebenskrisen seit 1992

Last Updated on 5 Monaten ago by Anja Schoenborn

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