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Gelassenheit statt Getriebenheit: Warum 40 Jahre Erfahrung mehr zählen als FOMO

Tiefe finden im Einklang mit sich selbst.

40 Jahre Selbstständigkeit – und heute stolpere ich über Begriffe wie „FOMO“. Ganz ehrlich? Als Individualistin kenne ich dieses Gefühl kaum. In vier Jahrzehnten habe ich so viele menschliche Abgründe und Ego-Spiele gesehen, dass mein Drang nach „dabei sein“ längst einem tiefen Bedürfnis nach Selektivität gewichen ist.

Während heute überall nach „Community“ gerufen wird, frage ich mich oft: Wozu? Für oberflächliches Geplänkel oder den nächsten Pitch? Besonders skurril finde ich Systeme, in denen man nur durch ständiges Liken und Kommentieren in „bessere Levels“ aufsteigt. Das ist nicht meine Welt.

Was ich kenne, ist die Sorge, echtes Wissen oder Tiefe zu verpassen. Deshalb habe ich Jahrzehnte gesammelt: Ausbildungen, Zertifikate, Erfahrungen. Ich wollte die Spielregeln des Lebens verstehen. Denn: „Jeder nicht gelebte Gedanke erzeugt eine wahrscheinliche Zukunft, die wie ein Parallel-Leben existiert.“

Genau das ist meine Gabe: In diese Zeitstrahlen hineinzugehen, die durch eine Idee oder einen Gedanken erzeugt werden, und ihren Verlauf zu verfolgen. Das ist echtes, intuitives Handwerk und die Fähigkeit, in das Feld des Ratsuchenden einzusteigen.

Manche fragen mich: „Anja, nutzt du dafür KI?“
Meine Antwort: Nein. Technik nutze ich für meine Sichtbarkeit, für meine Organisation und um Vertrauen aufzubauen. Aber im Beratungsgespräch zählt nur die individuelle Begegnung. Ob es die Bilder der Kipperkarten oder Tarot sind, oder das Wissen der Maya Kosmo: Sie haben keine Macht an sich. Sie sind nur ein Surfbrett für mich, in deinem Feld nach blinden Flecken zu suchen und deine Lebenssituation mit klarem Blick von außen zu verstehen.

Ja genau, ich bin es, die diese Bilder interpretiert – und aus meinem Mund kommt nur das, was mein „Seelenplateau“ durch Leben, Expertise und Erfahrung geschult hat.

Heute wähle ich für mich JOMO (Joy of Missing Out) – die Freude, das digitale Rauschen auszublenden, um das echte Signal zu hören.

  • Rauschen: Die Flut an unpersönlichen E-Mails, Small Talk und KI-Texte ohne Seele.
  • Signal: Der Goldklumpen – der Moment, in dem du deine eigene Wahrheit verstehst.

Ich nutze die Technik, um das Rauschen zu reduzieren, damit ich mich vollkommen auf dein Signal konzentrieren kann. Denn am Ende eines Lebens zählt nicht, wie viel wir wissen, sondern wie viel wir davon in echte Hilfe verwandeln und damit vom Rohdiamanten zum Brillanten geworden sind.

Kleines Glossar der Klarheit

FOMO (Fear of Missing Out): Die Angst, etwas zu verpassen. Der Druck, bei jedem KI-Webinar und jedem Netzwerk-Event dabei sein zu müssen, um nicht abgehängt zu werden.

JOMO (Joy of Missing Out): Die bewusste Freude daran, etwas zu verpassen. Das „Nein“ zum Lärm, um „Ja“ zu sich selbst und zur eigenen Tiefe zu sagen.

Rauschen (Noise): Alles, was uns ablenkt – die Flut an unpersönlichen E-Mails, oberflächlicher Small Talk und KI-Texte ohne Seele. Es ist laut, aber es hat keine Bedeutung.

Signal: Der Goldklumpen im Müll. Die echte Lösung, der tiefgründige Gedanke oder der Moment, in dem ein Kunde plötzlich versteht, was wirklich los ist.

Bereich Das Rauschen (Loslassen) Das Signal (Suchen)
Technik 1000 ungelesene Newsletter & Tools Die eine Erkenntnis, die Zeit spart
Begegnung Oberflächliches Netzwerken & Pitches Echte Resonanz im 1-zu-1 Gespräch
Beratung Standard-Prompts & Klischees Individuelle Empathie & Einfühlung

Mein Fazit als Beraterin: Wir nutzen die Technik, um das Rauschen zu reduzieren, damit wir das Signal wieder hören können. Für uns – und für alle, die wir begleiten. 💜

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