Zur Zeit scheint es Mode zu sein, Glück zu predigen! Glück sei lernbar in allen Lebensphasen….

Schon länger kam nun nichts aus meiner Feder, weil ich auch kaum Worte habe, für das, was da gerade in Europa und in der Welt so passiert. Ich kann nur noch staunen mit offenem Mund!

Man muss auch nicht immer alles kommentieren, oder einen schlauen Spruch haben. So meine Meinung. 😊

Dazu kommt, dass wir natürlich alle an das große Glück glauben möchten, was uns die geistige Welt zuteil werden lassen kann, nur, weil wir darum bitten.

Glaubst Du echt noch an den Weihnachtsmann?

Ich glaube, das echte Transformation etwas mit Widerstand und Reibung zu tun hat. Dafür ist unsere Mutter Erde durch ihre DiPolarität geradezu prädestiniert. Es gibt für mich Gruppenkarma, wie es Familienkarma, so auch natürlich das persönliche Karma gibt. Und ohne es beweisen zu können, läuft hier gerade ein Ausgleichs-Film ab.

Wie können wir uns verändern und die richtigen Fragen ans Leben, ans Universum, an unsere geistigen Helfer stellen, wenn alles super gut läuft?

Mal ehrlich….  macht kein Mensch!

Der Mensch ist eben so gestrickt, einfach vom „Stamme Nimm“ alles als selbstverständlich zu konsumieren und wehe es läuft mal nicht so und die Fülle und das Glück ist nicht da wie immer – da geht das große Geschimpfe los.

Ich maße mir noch nicht einmal an, zu ergründen, was denn da jetzt für ein Karma, für ein energetischer Ausgleich für uns Europäer im Raum, im morphogenetischen Feld steht. Ich kann im Moment nur meinen Kopf neigen und voller Demut sein. Sei sicher, Kopfschütteln ist auch dabei.

Also reden wir doch nicht von Glück, was es linear sowieso nicht gibt!

Reden wir von Glücksmomenten, die so unterschiedlich wie Sandkörner am Meer sind. Jeder empfindet besondere Momente als seine Glücksmomente anders. Und das ist auch gut so.

Was viel wichtiger in Zeiten wie diesen ist, sich die Eigenschaften der Resilienz anzueignen.

Der eine hat sie mehr, der andere weniger. Das hängt auch mit schon erlebten Krisen- und Schicksalszeiten des Einzelnen zusammen. Doch manchmal ist es gut, sich die Worte und Erklärungen nochmal ganz bewusst auf der Zunge zergehen zu lassen. So nehme ich nun mal die Beschreibung der Resilienz aus Wikipedia, wo das steht:

„Resilienz (von lateinisch resilire „zurückspringen, abprallen“) steht für:

  • Resilienz (Psychologie), psychische Widerstandsfähigkeit
  • Resilienz (Soziologie), Fähigkeit von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften
  • Resilienz (Ingenieurwissenschaften), Fähigkeit technischer Systeme, bei einem Teilausfall nicht vollständig zu versagen
  • Resilienz (Ökosystem), Fähigkeit eines Ökosystems, nach einer Störung zum Ausgangszustand zurückzukehren
  • Resilienz, systemische Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegenüber Störungen, siehe Resilienz-Management
  • Resilienz (Zahnmedizin), Nachgiebigkeit der Mundschleimhaut bei Belastung

Übertragen wir das mal auf uns Menschen, so lernen wir, uns gegen den Sturm zu stemmen, wir erlangen größere Widerstandskraft, wir sind im Stande als Gesellschaft, solche Störungen mit guten Ideen auszubalancieren, wir erfahren Stück für Stück, wie es ist, sich nach einer solchen Katastrophe vereint mit allen Kräften gegenseitig zu unterstützen und wieder aufzubauen.

Interessant ist doch auch der Aspekt Resilienz in der Zahnmedizin! Nachgiebigkeit des Einzelnen bei Belastung, nicht Starrheit und damit Unflexibilität.

Flexibel sich den Strömungen des Zeitgeistes ergeben und wandeln. Das bringt dem Gemüt eher Zuversicht und Mut, als traurig und entmutigt zu sein, wenn es nicht so läuft, wie wir uns das mit unseren kühnen Erwartungen vorstellen.

So geht es eben nicht immer im Leben.

Du kannst also bei mir und mit mir im Gespräch erwarten, dass wir gemeinsam gangbare und realistisch lebbare Wege erarbeiten. Seid sicher, auch das ist im Sinne unserer geistigen Begleiter.

Und wie ich immer so gerne sage:

„Wir sind keine Marionetten an Fäden, die von der geistigen Welt gelenkt werden! Sonst hätten wir uns die weite Reise der Seele in diese Inkarnation wirklich sparen können.“

Lass uns also gemeinsam Schöpfer sein und ausloten,

was geht und was nicht geht. Und weil sich das dann gut anfühlt, so fühlen wir Glück, weil es endlich einen Weg gibt, den wir vorher so nicht gesehen haben.

So mag ich gerne meine Arbeit machen und bin glücklich und zufrieden, mich jedem Einzelnen von Euch in den Herzensdienst zu stellen!

Nehmen wir unser Leben in die Hand und entscheiden, wie wir es jetzt wollen.

Morgen oder übermorgen können wir neue Entscheidungen treffen!

Für heute verabschiede ich mich mit dem alten Maya Gruß:  „Ich bin in Dir, so wie Du in mir“

und freue mich von Herzen, wenn ich Dich ganz bald in der Leitung habe!

Ruft mich an, wir finden einen Weg!

Eure

♥Anja Schönborn♥

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